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BLISS - Überblick
Hierbei handelt es sich um ein Symbolsystem, welches ursprünglich
1965 von Charles Blitz (1897-1985) für nichtsprechende
Erwachsene konzipiert wurde. DIe Idee von Blitz war, dass sich Menschen
aus aller Welt miteindander verständigen konnten.
Anfang der siebziger Jahre wurden die Symbole in Kanada bei Kindern,
die nicht oder kaum verständlich sprechen konnten, als Mittel
zur Kommunikation erprobt. Das BLISS-System wurde dann weiterentwickelt
und wird heute in über 30 Ländern der Welt angewendet.
Das BLISS-System besteht aus mittlerweile ca. 2500 genormten
Symbolen, welche die Bedeutung von Begriffen widerspiegeln.
BLISS-Symbole haben meist unmittelbaren Bezug zum realen Begriff,
den sie darstellen (z.B. Wellenlinie = Wasser). Diese einzelnen
Symbole können aber nach gewissen Aufbauregeln zu komplexen
Wörtern/Aussagen zusammengesetzt werden. Durch Zusatzzeichen
wie z.B. Verb-, Substantiv- oder Adjektivindikatoren, durch Strategiesymbole
wie "Gegenteil von", "Teil von", "ähnlich
wie" oder "ohne" lassen sich zu jedem Symbol eine
Reihe von weiteren Bedeutungen generieren. So gibt es innerhalb
des BLISS-Systems logische Verknüpfungen, die das Erlernen
der Symbole und den Umgang mit ihnen erleichtern. BLISS fördert
das logische Denken und unterstützt das Begriffslernen bei
Kindern.
Durch den Einsatz einer BLISS-Zeigehilfe kann BLISS auch als Symbolsystem
für ein elektronisches Kommunikationsgerät eingesetzt
werden.
Eine solche Zeigehilfe kann mit einem Einzelsensor oder Schalter
bedient werden. Dabei "scannt" ein Leuchtpunkt automatisch
die einzelnen Symbole; erreicht er das gewünschte Symbol kann
dieses durch Betätigung des Sensors/Schalters ausgewählt
werden.
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