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Peter
Schütterle |
| Gib
mir deine Sprache! |
| Das
Picture Exchange Communication System (PECS) |
| Kommunikation
über Symbole erfolgt in der Unterstützten Kommunikation
in der Regel dadurch, dass auf Symboltafeln gezeigt oder
Symbole auf einer elektronischen Kommunikationshilfe gedrückt
oder angescannt werden.Peter Schütterle stellt einen
interessanten Ansatz vor, in dem der kommunikative Akt
dadurch unterstrichen wird, dass die Symbolkarte dem Partner/der
Partnerin gereicht wird, so dass ein tatsächlicher
"Austausch" stattfindet. |
Es erscheint einleuchtend, dass gerade Menschen, für
die das pragmatische Konzept von Kommunikation (Wie funktioniert
das eigentlich?) nicht verständlich ist, durch eine solche
Maßnahme Hilfestellung erfahren können.
Eine wirklich gute und vielversprechende Idee! Typisch für
amerikanische Verhältnisse erscheint, dass ein Trainingsmodell,
das altbekannte verhaltenstherapeutische Elemente vereint, gleich
mitgeliefert wird und dass ein Zentrum mit mehreren Zweigstellen
entstanden ist, in dem nach diesem Konzept gearbeitet wird.
Gepriesen sei die Methodenvielfalt!
(RED)
".....Während ich die Pinsel und Farben, die wir für
das Malen gebraucht haben, wieder in den Schrank räume,
bemerke ich plötzlich, wie Maria neben mir steht und mir
eine kleine Karte direkt vor die Nase hält. "Ich möchte
etwas trinken" steht darauf, darunter ist ein Mädchen
abgebildet, das aus einem Becher trinkt. Ich gehe mit Maria
zum Schrank, hole einen Becher und eine Flasche Wasser hervor.
Ein strahlendes Lächeln breitet sich in ihrem Gesicht aus..."
Solche oder ähnliche Szenen spielen sich in unserer
Unterstufenklasse ab, seitdem PECS als Kommunikationssystem
für mittlerweile drei Schülerinnen eingeführt
wurde. Maria ist eine davon; sie kann nicht sprechen und es
fällt ihr schwer, eindeutig auf Dinge zu zeigen oder
sich mit Gesten mitzuteilen.
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