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Unterstützte Kommunikation - Überblick
Mit den Methoden der Unterstützten Kommunikation sollen die kommunikativen
Möglichkeiten von Menschen mit einer Behinderung verbessert
werden, die nicht oder nur wenig sprechen können. Somit handelt
es sich bei der Unterstützten Kommunikation um einen Oberbegriff
für die Kommunikationsmethoden, die bei kometh.net
präsentiert werden. Die Betrachtung des ganzen Körpers als Kommunikationsmedium
spielt in den Methoden der Unterstützten Kommunikation eine wichtige
Rolle.
Neben den körpereigenen Kommunikationsformen, wie Atmung,
Muskelspannung, sensomotorische Aktivitäten, Mimik und Gestik oder
Gebärden können externe Kommunikationshilfen verwendet
werden. Man unterscheidet hier zwischen nichtelektronischen (Kommunikationstafeln,
Bildkarten, etc.) und elektronischen Kommunikationshilfen (stationäre
oder tragbare Geräte mit digitaler oder synthetischer Sprachausgabe).
Durch die Anwendung dieser zusätzlichen Kommunikationsformen wird
es auch Menschen mit schwerster Behinderung ermöglicht, ihre Bedürfnisse
mitzuteilen. Darüber hinaus sollen Methoden und Techniken der Unterstützten
Kommunikation Strategien, wie z.B. die Gesprächsführung fördern.
Es werden also nicht nur ergänzende Methoden zur lautsprachlichen
Kommunikation angeboten, sondern auch der Umgang mit denselben wird
geprobt.
Die englische Bezeichnung für Unterstützte Kommunikation lautet
"Augmentative (die Lautsprache ergänzende) and Alternative (die
Lautsprache ersetzende) Communication", abgekürzt AAC.
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