Unterstützte Kommunikation - Überblick


Mit den Methoden der Unterstützten Kommunikation sollen die kommunikativen Möglichkeiten von Menschen mit einer Behinderung verbessert werden, die nicht oder nur wenig sprechen können. Somit handelt es sich bei der Unterstützten Kommunikation um einen Oberbegriff für die Kommunikationsmethoden, die bei kometh.net präsentiert werden. Die Betrachtung des ganzen Körpers als Kommunikationsmedium spielt in den Methoden der Unterstützten Kommunikation eine wichtige Rolle.

Neben den körpereigenen Kommunikationsformen, wie Atmung, Muskelspannung, sensomotorische Aktivitäten, Mimik und Gestik oder Gebärden können externe Kommunikationshilfen verwendet werden. Man unterscheidet hier zwischen nichtelektronischen (Kommunikationstafeln, Bildkarten, etc.) und elektronischen Kommunikationshilfen (stationäre oder tragbare Geräte mit digitaler oder synthetischer Sprachausgabe). Durch die Anwendung dieser zusätzlichen Kommunikationsformen wird es auch Menschen mit schwerster Behinderung ermöglicht, ihre Bedürfnisse mitzuteilen. Darüber hinaus sollen Methoden und Techniken der Unterstützten Kommunikation Strategien, wie z.B. die Gesprächsführung fördern. Es werden also nicht nur ergänzende Methoden zur lautsprachlichen Kommunikation angeboten, sondern auch der Umgang mit denselben wird geprobt.

Die englische Bezeichnung für Unterstützte Kommunikation lautet "Augmentative (die Lautsprache ergänzende) and Alternative (die Lautsprache ersetzende) Communication", abgekürzt AAC.

 
     
     
   
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 22.03.2007 17:18

 
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